O’zapft is‘! Der Point of Sale wird weiß-blau

Servus, Bua‘n und Madls. Es ist wieder so weit: Zückt die Lederhosen, schnürt die Dirndl! Es ist wieder Festzeltsaison! Auch am Point of Sale betreiben Marken gezielt Verkaufsförderung mit dem aktuellen Trendthema: Oktoberfest. Holt Euch ein Maß Bier, dreht die Schlagermusik leiser und macht es Euch gemütlich, denn wir reden heute über die verschiedensten Marken, die sich bei POS-Aktionen den Wies’n-Hype zunutze machen.

Produktaktion mit bayrischem Feeling im Supermarktregal

Meica hat sich etwas ganz Besonderes für die Daheimgebliebenen ausgedacht: Wer sich die Reise nach München ersparen will, aber dennoch ein bisschen Wies’n-Feeling möchte, der sollte dringend den nächsten Supermarkt aufsuchen. Dort findet man blau kariert verpackt die Weißwurst in Senfsauce von Curryking in der Sonderverpackung. Meica verspricht damit neben der Aktionsmarke „Wies’n Wirt“ das Oktoberfest-Schmankerl aus der Mikrowelle.

Durch auffällige Verpackung und Sonderplatzierung in den Aktionsregalen wird für Sichtbarkeit am Point of Sale gesorgt und der Verkauf gefördert. So schafft es Meica mit einem Konzept, Weißwurstgenießer und verkaterte Oktoberfestbesucher mit dem Wies’n-Hype zu überzeugen und den Abverkauf zu steigern.

 Schleife links, Glück bringt’s – Verkaufsförderung mit Gewinnspielaktion

Der Flirt im Festzelt. Dabei geben die Damen den Herren eine visuelle Hilfestellung: Die Schleife des Dirndls verrät nämlich, ob ein Flirtversuch sich lohnt. Ist die Schleife der Trägerin links, so kann Mann sein Glück versuchen, das Herz des Madls zu erobern.

Auf Glück bei einer Gewinnspielaktion hoffen auch die Käufer einer Dickmann’s-Packung. Auf jeder Packung befindet sich ein Aktionscode, den der Käufer lediglich auf der Aktionslandingpage eingeben muss, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Die Website selbst bietet neben Informationen zum Gewinnspiel ebenfalls ein kleines Onlinegame im Jahrmarktflair. „Hau die dicken Semmeln“ – so der Name des Spiels. Es ist ein „Hau den Maulwurf“-Spiel, nur eben mit Schaumkusssemmeln. Dabei macht das Spiel nicht nur die Lust auf Schaumkuss-Brötchen, es fordert auch zum Wettstreit mit den Freunden auf, wer den besten Highscore erreicht. So wird durch das Teilen durch die Nutzer in den sozialen Medien die Sichtbarkeit von Dickmann’s und der Gewinnspielaktion organisch gesteigert.

 

Die VKF-Aktion soll Konsumenten also dazu motivieren, ein zweites Mal zuzugreifen. Gewinnspiele funktionieren am Point of Sale als etablierte Mechanik und erhöhen den Abverkauf, denn: Der geringe Preis, den der Kunde für eine Packung Dickmann’s zahlen muss, wird übertroffen von einer Chance auf den großen Hauptgewinn, in diesem Fall ein Reisegutschein im Wert von 1.000 Euro. Dazu kommt, dass eine Packung Schokolade-Schaumküsse schon alleine für manchen so viel Wert ist, wie ein Oktoberfest-Flirt, der sagt: „Mogst a Busserl?“

Prominente Platzierung von Werbeslogans – Mit Rittersport und Ramazotti auf die Wies‘n

Davon durften sich Gundolf, Romina und Kristin bei einem Kundenbesuch in München selbst überzeugen: Mit Out-of-Home-Werbung und deren prominenten Platzierung sprechen Rittersport und Ramazotti gezielt den reiselustigen Oktoberfestbesucher an. Kaum in München angekommen wird der Reisende schon an den Bahnhöfen mit Sinneseindrücken und eingängigen Sprüchen, wie „O’knackt is!“ oder „Was wäre das Oktoberfest ohne Italiener?“ empfangen. Durch die allgegenwärtige Präsenz bleiben die Slogans dem Vorbeigehenden im Gedächtnis.

Vor allem Rittersport ist für Bahnhofswerbung bekannt. Seit über 10 Jahren nutzt das Unternehmen diesen Standort als festen Kommunikationskanal für Out-of-Home-Kampagnen. Die Gründe? Bahnhöfe eignen sich besonders für Werbung mit regionalen Motiven und Sprüchen. Außerdem erreicht man dort immer die Zielgruppe, die man erreichen möchte. In unserem Beispiel eben Personen, die auf das Oktoberfest pilgern. Aber auch in den sozialen Medien ist die Marke Rittersport stark vertreten, hier sind die Plakatmotive ebenfalls anzutreffen. Individuelle Kampagnen, die an Anlässe geknüpft sind, die die Konsumenten emotional abholen, haben in den Social Channels ein hohes Potenzial eine höhere Reichweite und Interaktion zu generieren. Marken müssen Kampagnen crossmedial schalten, um an jedem relevanten Touchpoint von ihren Fans und Kunden wahrgenommen zu werden.

Oktoberfest-Charme für’s Badezimmer löst Kaufimpulse aus

Nicht nur Food-Marken sind vom Oktoberfestwahn betroffen: Balea und ebelin haben nämlich eine Beautyreihe, die im Badezimmer einer modebewussten Dirndlträgerin nicht fehlen darf, entworfen. „Zur Oktoberfestzeit“, heißt diese. Bodylotion und -spray, auch Accessoires, Kettchen und Ohrringe, locken die Käuferinnen scharenweise in den dm. Prominente Sonderplatzierung von unübersehbaren, mit Reh und Brez’n verzierte, rosa Displays am Point of Sale kreieren eine Themenwelt rund um das Oktoberfest und lösen Kaufimpulse bei den Konsumentinnen aus. Denn ein echtes Madl besitzt diese Produkte, um den perfekten Oktoberfest-Charme zu erzielen.  

’Unser Fazit – der Point of Sale bringt das Oktoberfest in jedes zu Hause!

Ob in der Küche, im Badezimmer oder mit einer Tafel Schokolade in der Hand. Die Wies’n sind zum Greifen nah und das Oktoberfest, ob im Super- oder Drogeriemarkt, immer gegenwärtig. Kein Wunder, dass Marken durch ihre POS-Strategien sich genau diese Festzeit zu nutzen machen. Marketing mit saisonalen Themen wecken beim Käufer Interesse, dadurch, dass die Produkte aktuell und meistens auch nur für eine begrenzte Zeit verfügbar sind. Die Differenzierung der Produkte von alltäglichen Angeboten führen auch beim Konsumenten zu einem Gefühl der Einzigartigkeit.

Wir holen uns jetzt auch erst mal das Feierabendbierchen. Denn auch wir wissen: „Liaba an Bauch vom saufa, ois an Buckl vom arbatn.“