Das Display im Einzelhandel – Viel mehr als bunte Pappe

  • Das Display im Einzelhandel weist nach wie vor starkes Potential auf

  • Absatzsteigerung mittels multisensorischer Prozesse lässt zukünftig die Aufmerksamkeit aufrechterhalten

  • Das A und O beim Kauf eines Produktes ist die Emotion, welche dem potentiellen Käufer vermittelt wird

In diesem Blogbeitrag offenbaren euch wir das wahre Display Potential am POS. Wie lässt der Pappklassiker den Einkauf auch in Zukunft zum Erlebnis werden, um den Point of Sale noch attraktiver werden zu lassen? Auf was sollte der Einzelhandel seinen Fokus richten? Wie gewinnt man die größtmögliche Aufmerksamkeit seiner potentiellen Kunden?

Im Einzelhandel findet man vielfältige Typen von Displays, wie zum Beispiel: Thekendisplays, Regaldisplays, Bodendisplays, Palettendisplays, aber auch Promotiontheken, Schaufensterdekoration oder Erlebnisplatzierungen. In diesen werden meist Kleinartikel, Artikel für den Spontankauf oder Saisonartikel präsentiert. Als Erst-, Zweit oder Sonderplatzierung animieren sie den Kunden stehen zu bleiben, und die Ware zu kaufen.

Stationärer Handel muss handeln

Studien zeigen, dass der stationäre Handel seit Jahren kein Umsatzwachstum verbuchen kann, der E-Commerce Markt jährlich jedoch eine Wachstumsrate von über 10 % aufweist. Dies lässt auf den ersten Blick glauben, dass der stationäre Handel langsam dem Ende zugeht. Jedoch weit gefehlt! Es gibt einen Aspekt, den der Onlinehandel nicht ausreichend bedienen kann, der aber mitunter eines der wichtigsten Kaufkriterien darstellt: die Emotion beim Kauf.

Das Sehen, Fühlen und Testen eines Produkts ist das, was den Einkauf zum Kundenerlebnis machen kann. Damit der Kunde am Display stehen bleibt, müssen daher möglichst viele Sinne angesprochen werden.

Dufte Absatzsteigerung

Es ist erwiesen, dass unsere Gefühle von Gerüchen beeinflusst werden. Wenn es nicht gut riecht, stinkt es uns im wahrsten Sinne des Wortes und die Laune sinkt. Um am POS im Einzelhandel eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, gibt es unter anderem die Option, einen Duftspender im Display verbauen zu lassen. Riechen wir am POS einen bestimmten Duft, verknüpft unser Hirn diesen – mittels multisensorischen Prozess – im besten Fall direkt mit dem gesehenen Produkt und kann dies später wieder abrufen. Dadurch wird beim erneuten Wahrnehmen des Geruchs unterschwellig eine Verbindung hergestellt und wir erinnern uns direkt an das Produkt.

Um das Display darüber hinaus als optimalen Kundenstopper zu nutzen, sollte es vor allem in der Funktion als Zweitplatzierung oder Sonderplatzierung für das Auge ansprechend gestaltet sein – ein echter Hingucker sozusagen. Ein Trend geht hier zur Display Personalisierung. Als Position für eine regionale Aktion oder ganz individuell für den Handel hergestellt. So können Zielgruppen optimal angesprochen und Streuverluste vermieden werden.

Überrascht man den Kunden und bietet ihm etwas Einzigartiges, hat er damit bereits wertvolle Zeit mit ihrer Marke verbracht. Als Praxisbeispiel kann man hier das mit dem Display Superstar in Bronze ausgezeichnete 3D-Puzzle-Display aufzeigen, welches REIZPUNKT für seinen Kunden FRONTLINE® erstellt hat. Der ungewöhnliche Aufbau ermöglicht dem Betrachter hindurchzublicken und auf jeder Seite etwas Neues zu entdecken.

display Superstars 2017 – REIZPUNKT holt Bronze

Große Marken setzen bereits darauf, dass ihre Displays nicht nur gefüllt ein Hingucker sind, sondern ihren Glanz auch dann nicht verlieren, wenn sie bereits zur Hälfte abverkauft wurden.

Unternehmen nutzen hier jede Fläche um die Markenbotschaft und die Lust am Produkt aufrechtzuerhalten. Bedeutet, eine maximale Kommunikation durch Seitenplakate oder auch einen Innendruck am Display vorzunehmen. Achten sie darauf, wenn sie Produkte von Ferrero® oder Kinder® in den Regalen finden. Gerade die Süßigkeitenbranche weiß, dass es bis zum letzten Stück lecker sein muss.

Mit allen Sinnen genießen

Mit einem einfachen Mittel kann man den Kunden bereits aus der Ferne stimulieren, näher an die Platzierung zu treten. Ein simpler Lichteffekt, zum Beispiel einem blinkenden LED-Lämpchen am Display, ruft nach Aufmerksamkeit.

Auch wird die Lenticulartechnik, besser bekannt als „Wackelbildeffekt“, sehr gerne für diesen Effekt eingesetzt. Man läuft vorbei und sieht ein Bild, läuft weiter und sieht, wie sich ein neues Bild aufzubauen scheint.

Ist der Kunde nah genug am Display, riecht er dann den versprühten Markenduft und betrachtet das außergewöhnliche Display in allen Einzelheiten und kann optimalerweise an einem Tester das Produkt ausprobieren. Sehen, Riechen, Fühlen bzw. Schmecken. The Power of Displays.

Wir wissen um die Relevanz eines durchdachten sowie personalisierten Displays. Wir kennen die Möglichkeiten sowie Trends rund um die VKF durch Erstplatzierungen sowie Zweit- und Sonderplatzierungen. Wann dürfen wir Ihrem POS den nötigen Kick verleihen? We make it POSsible!